MeshOS v0.4.5

MeshOS 0.4.5: Verbesserte Kartenansicht und Desktop-Optimierungen

Mit Version 0.4.5 vom 29. März 2026 bringt MeshOS eine Reihe gezielter Verbesserungen für die Kartenansicht – besonders für Nutzerinnen und Nutzer, die die App auf Tablets oder am Desktop verwenden. Dazu kommen einige Stabilitätsfixes, die den Alltag im Mesh-Betrieb einfacher machen.

Wide-Screen Map Overlay und Panel-Größe

Auf Tablets und Desktops lässt sich nun ein schwebendes Panel über der Karte einblenden, das gleichzeitig den Channel und die Kontaktliste anzeigt. Das Panel ist per Zuggriff in der Größe veränderbar (Drag Handle) und kann jederzeit ein- oder ausgeblendet werden. Die Karte zentriert sich dabei automatisch auf den aktiven Bereich des Netzwerks und berücksichtigt die Breite des eingeblendeten Panels.

Temporales Verblassen von Kartenmarkierungen

Knoten (Nodes), von denen lange nichts gehört wurde, werden auf der Karte nun schrittweise ausgeblendet: Heute empfangene Nodes erscheinen hell, nach 7 Tagen ohne Signal sind sie unsichtbar. Dieses Temporal Node Fade genannte Verhalten lässt sich in den Einstellungen deaktivieren. Zusätzlich zeigen die Popup-Fenster der Kartenmarker jetzt den Zeitpunkt des letzten Empfangs an (Last Heard).

Pfadanalyse parallel zum Chat

Die Path Analysis – also die Anzeige des Übertragungswegs eines Pakets durch das Mesh – war bisher nicht gleichzeitig mit dem Chat-Overlay nutzbar. Ab Version 0.4.5 lässt sich die Pfadanalyse direkt auf der Hintergrundkarte betrachten, während der Chat geöffnet bleibt.

Desktop-Zoom und macOS-Unterstützung

Für Desktop-Nutzer wurden Zoom-Schaltflächen (+/-) ergänzt. Auf macOS wird außerdem das Scrollen mit der Magic Mouse zum Zoomen unterstützt – diese Funktion ist aktuell noch als „Coming Soon" gekennzeichnet und wird in einer der nächsten Versionen fertiggestellt.

Heard List und Plattform-Kompatibilität

Ein lästiger Fehler wurde behoben: Gelöschte Einträge in der Heard List (die Liste der zuletzt empfangenen Nodes) blieben nach einem App-Neustart nicht erhalten. Das ist nun korrekt gelöst. Im Hintergrund wurde außerdem ein Cross-Platform Refactor durchgeführt – bedingte Imports sorgen künftig für bessere Kompatibilität zwischen der Web- und der nativen App-Version.

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