Firmware v1.14.0

MeshCore 1.14.0: Neue CLI-Befehle und Board-Optimierungen

Mit Version 1.14.0 vom 6. März 2026 bringt die MeshCore-Firmware mehrere praktische Erweiterungen für Room-Server, Repeater und Companion-Nodes. Besonders auffällig sind die vier neuen CLI-Befehle sowie Stabilitätsverbesserungen bei der Funkschicht und gezielten Energieverbesserungen für drei Hardware-Plattformen.

Neue CLI-Befehle

Der wohl nützlichste Neuzugang ist discover.neighbors, mit dem sich direkt erreichbare Nachbarknoten im Netz abfragen lassen – praktisch zur schnellen Diagnose der Mesh-Topologie. Dazu kommen get bootloader.ver zur Abfrage der Bootloader-Version sowie zwei Befehle zur Steuerung der neuen Routing-Features:

CLI
# Loop-Erkennung aktivieren
set loop.detect on

# Pfad-Hash-Modus abfragen
get path.hash.mode

Multibyte Path Hash und Loop-Erkennung

Path Hashing ist ein Verfahren, bei dem Routing-Pfade im Mesh mit einem kompakten Hashwert kodiert werden, um Schleifen und doppelte Weiterleitungen zu vermeiden. Die neue Multibyte Path Hash-Unterstützung erhöht dabei die Eindeutigkeit dieser Hashes, was in größeren Netzen mit vielen Knoten deutlich weniger Kollisionen bedeutet. Ergänzend dazu lässt sich die Loop Detection – also die aktive Erkennung von Routing-Schleifen – nun direkt per CLI konfigurieren.

Verbesserter AGC-Reset

Der AGC (Automatic Gain Control, automatische Verstärkungsregelung) des LoRa-Empfängers erhält in dieser Version eine überarbeitete Reset-Logik. Ein hängender oder falsch kalibrierter AGC kann zu Empfangsproblemen führen, besonders nach starken Störsignalen. Die neue Implementierung sorgt dafür, dass sich der Empfänger in solchen Situationen zuverlässiger erholt.

Energieverbesserungen für Heltec V4, RAK3401 und Heltec Tracker V2

Gleich drei Boards profitieren von Hardware-spezifischen Anpassungen: Beim Heltec V4 und Heltec Tracker V2 wurden fehlerhafte Zustände im Energiemanagement (Power Fixes) behoben, die zu unerwartetem Stromverbrauch führen konnten. Für das RAK3401 gibt es gezielte Power Optimisations, die den Ruhestromverbrauch im Batteriebetrieb senken – besonders relevant für fernbetriebene Knoten ohne externe Versorgung.

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