Am 20. Mai 2026 ist die MeshCore Companion App in Version 1.44.0 erschienen. Das Update bringt lang gewünschte USB-Unterstützung für Desktop-Systeme, eine überarbeitete Oberfläche zum Verfassen von Nachrichten und eine Reihe an Detailverbesserungen mit.
USB-Verbindungen auf Desktop-Systemen
Die Companion App unterstützt ab sofort USB-Verbindungen unter Windows, macOS und Linux. Damit steht neben Bluetooth und WLAN ein dritter Verbindungsweg zur Verfügung, der besonders bei stationären Setups praktisch ist. Außerdem wurde der Pairing-Ablauf für Bluetooth-Companions unter Windows verbessert, sodass die Ersteinrichtung flüssiger funktioniert. Für WLAN-Verbindungen gibt's jetzt eine eigene Checkbox für automatisches Wiederverbinden.
Überarbeiteter Nachrichten-Composer
Die Oberfläche zum Verfassen von Nachrichten wurde komplett neu gestaltet. Man kann jetzt direkt aus dem Composer heraus Kontakte und Positionen teilen. Wenn man in Kanalnachrichten @username tippt, wird automatisch ein Leerzeichen angehängt – ein kleines Detail, das den Schreibfluss verbessert. Zusätzlich werden Koordinaten mit mindestens drei Dezimalstellen in Chatnachrichten automatisch als klickbare Links erkannt.
Unscoped Channel-Nachrichten und Repeater-Verbesserungen
Ab Firmware v1.16.0 lassen sich jetzt auch Unscoped-Channel-Nachrichten senden, wenn ein Standard-Scope konfiguriert ist. Das bedeutet, man kann Nachrichten ohne Scope-Einschränkung (also ohne vordefinierte Empfängergruppe) verschicken, obwohl ein Default-Scope gesetzt ist. Die Repeater-Nachbarliste kann nun Namen aus der Datenbank bereits entdeckter Kontakte auflösen. Außerdem werden Repeater-Nachbarn jetzt auch auf der Karte angezeigt, selbst wenn der verbundene Repeater keine eigene Position hat.
Entwürfe, Übersetzungen und Bugfixes
Nachrichtenentwürfe werden ab sofort automatisch gespeichert. Wer das nicht möchte, kann die Funktion in den Nachrichteneinstellungen deaktivieren. Neu dabei sind auch Übersetzungen für Spanisch und Rumänisch sowie SNR-Signalstärkenanzeige für SF5 und SF6 (Spreading Factor 5 und 6, also kürzere LoRa-Modulationseinstellungen für höhere Datenraten).Einige Bugs wurden ebenfalls behoben: Befehle, die nicht korrekt in ein Timeout liefen, der Verbindungsbildschirm, der sich bei automatischer Wiederverbindung nicht schloss, sowie ein Problem, bei dem gelöschte ausgehende Nachrichten weiter zugestellt werden wollten, obwohl sie bereits angekommen waren. Beim Aktivieren des Repeat-Modus wird man nun auch nicht mehr zum Frequenzwechsel gezwungen, wenn die aktuelle Frequenz bereits erlaubt ist.