Version 1.39.0 der MeshCore Companion App bringt erweiterte Möglichkeiten zur Remote-Verwaltung von Repeatern sowie einige Detailverbesserungen im Logging und bei der Paketverarbeitung. Das Update richtet sich vor allem an Nutzer, die Repeater-Knoten im Netz betreiben.
Repeater-Regionen remote verwalten
Regionen definieren, welche Kanäle ein Repeater weiterleitet. Ab sofort lassen sich Repeater-Regionen direkt über das Remote-Management der App anlegen und bearbeiten – ohne physischen Zugriff auf den Knoten. Zusätzlich können verfügbare Regionen von nahegelegenen Repeatern automatisch erkannt und im Auswahlmenü angezeigt werden. Der störende Region-Info-Banner im Kanal-Nachrichten-Bildschirm kann nun auch manuell weggeklickt werden.Repeater-Identität per Fernzugriff ändern
Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, Identity Keys (Identitätsschlüssel) eines Repeaters und dessen Prefix – das Kürzel, unter dem er im Netz erscheint – über das Remote-Management zu ändern. Das ist praktisch, wenn ein Knoten umdisponiert oder neu zugewiesen werden soll, ohne dass man vor Ort sein muss.
Erweiterte Fehlerstatistik im Repeater-Status
Der Repeater-Status-Bildschirm zeigt nun ein neues Feld: Received Packet Errors. Damit lässt sich auf einen Blick erkennen, wie viele fehlerhafte Pakete ein Repeater empfangen hat – nützlich zur Diagnose von Funkstrecken oder Hardware-Problemen.
Logging und Zeitstempel
Im RxLog (Empfangsprotokoll) werden Zeitstempel nun mit Sekunden angezeigt, was die zeitliche Zuordnung von Ereignissen deutlich erleichtert. Experimentell ist außerdem eine neue Einstellung verfügbar: Die App kann optional die eigene Systemuhr statt der Firmware-Zeit für Paket-Zeitstempel verwenden.
Vorbereitung auf v2-Paketformat
Die App verarbeitet ab dieser Version ausschließlich v1-Pakete. Das ist eine bewusste Vorbereitung auf das kommende v2-Paketformat, das mit einer zukünftigen Firmware-Version eingeführt wird. Wer noch ältere Firmware einsetzt, sollte das im Hinterkopf behalten.
Kleinere Änderungen
Beim Hinzufügen von Region Scopes ist das Raute-Zeichen (#) nicht mehr erforderlich – die App ergänzt es automatisch. Die TX-Leistung wird nun als vorzeichenbehafteter Integer gelesen, womit negative Werte (gedämpfte Sendeleistung) möglich werden, sobald die entsprechende Firmware verfügbar ist. Das Coverage Tool weist außerdem darauf hin, wenn für einen gewählten Punkt keine Höhendaten vorliegen.